Rau­cher­ent­wöh­nung

Wie oft haben Sie schon mit guten Vor­sät­zen, mit Hil­fe eini­ger gut gemeinter
Rat­schlä­ge, Rauch­ent­wöh­nungs-Semi­na­re oder Niko­tiner­satz­pro­duk­te aus der Apo­the­ke ver­sucht, „end­lich und für immer“ der letz­ten Ziga­ret­te den Rücken zu keh­ren und es den­noch bis heu­te wie­der nicht geschafft?
Der Grund liegt dar­in, dass man sich als Rau­cher im Lau­fe vie­ler Jah­re die­se Gewohn­heit zutiefst ver­in­ner­licht hat und des­halb alle Maß­nah­men, die von „außen“ her­an­ge­tra­gen wer­den, oft­mals wie­der schei­tern oder sogar entmutigen.
Heu­ti­ge Erkennt­nis­se der moder­ne Hyp­no­se bele­gen deut­lich, dass im Tran­ce­zu­stand um ein Viel­fa­ches inten­si­ver Gefüh­le erfah­ren und Infor­ma­tio­nen auf­ge­nom­men wer­den als im übli­chen Wachzustand.
Stu­di­en der Uni­ver­si­tät Tübin­gen zei­gen des­halb, dass Hyp­no­se deut­lich effek­ti­ver wirkt, als Maß­nah­men auf übli­cher rein gedank­li­cher Umstrukturierung.
Des­halb gehört Hyp­no­se zu den hoch­wirk­sams­ten Möglichkeiten!
Um Ihre alten Gewohn­hei­ten wirk­lich und dau­er­haft los­wer­den zu kön­nen, ist es sehr wich­tig, die wirk­li­chen Grün­de Ihres Rauch­ver­hal­tens zu beachten!
Kein Rau­cher raucht, weil es gera­de mal 10.00 Uhr vor­mit­tags ist!
Die wirk­li­chen Grün­de lie­gen meist dar­in, dass Rau­chen als Ersatz für etwas dient, was Sie sich zur­zeit selbst nicht geben können.
Ängs­te, Unru­he­zu­stän­de, Stress Ver­span­nun­gen, all dies, hat einen tie­fe­ren Grund und die Ziga­ret­te macht alles für einen Moment erträglicher.
Ein feh­len­der Ein­be­zug die­ser für Sie sehr wich­ti­gen Tat­sa­che ist auch der Grund, wes­halb vie­le am Markt erhält­li­chen Ange­bo­te meis­tens kläg­lich scheitern!
Mei­ne umfas­sen­de, psy­cho­lo­gisch fun­dier­te Arbeits­wei­se beach­tet die kör­per­li­che Niko­tin­ab­hän­gig­keit und zieht auch die psy­cho­lo­gi­schen Hin­ter­grün­de in die Behand­lung mit ein.
Der Fort­schritt der Umset­zung ist je nach Indi­vi­dua­li­tät jedes Kli­en­ten unter­schied­lich, die Erfah­run­gen zufrie­de­ner Kun­den zei­gen jedoch, dass mei­ne 3 mal 1‑stündige Rauch­ent­wöh­nung (+1 1/2 Std. Ana­mne­se), oft­mals bereits nach der ers­ten Hyp­no­se­sit­zung eine spür­ba­re Redu­zie­rung des bis­her gewohn­ten Rauch­kon­sums bewir­ken kann.
Eben­so ist es auch in der Rauch­ent­wöh­nung durch Hyp­no­se unab­ding­bar, aktiv am Ent­wöh­nungs­pro­zess mitzuarbeiten.

Die Wir­kungs­wei­se von Hyp­no­se und wes­halb „Rauch­frei-Ange­bo­te“ oft­mals versagen

Hyp­no­se bewirkt im Tran­ce­zu­stand eine soge­nann­te „neu­ro­na­le Plas­ti­zi­tät“, das heißt, dass nur in der Tran­ce, als völ­lig nor­ma­les natür­li­ches Phä­no­men, Ihr Gehirn in der Lage ist, 4–5 mal mehr an Infor­ma­tio­nen zu spei­chern, als im Wachzustand.
Aus die­sem Grun­de sind auch Ange­bo­te, wie nahe­zu alle Ent­wöh­nun­gen auf Kurs- oder Semi­nar­ba­sis, nur sehr ein­ge­schränkt hilf­reich, da durch den Wach­zu­stand, der wäh­rend eines Kur­ses zwangs­läu­fig vor­liegt, das Gehirn nicht in die Lage der höchst­mög­li­chen Spei­cher­fä­hig­keit gelan­gen kann: Nach­hal­ti­ges Umler­nen wird kaum ermöglicht.

Hyp­no­se bedeu­tet inten­si­ves Ler­nen und Eigenveränderung!

Anders als oft durch Show­hyp­no­se sug­ge­riert oder durch unse­riö­se Hyp­no­ti­seu­re ver­spro­chen, ist Hyp­no­se kei­ne “Tech­nik”, mit der man per “Fin­ger­schnipp” zum Nicht­rau­cher wird, viel­mehr stellt sie per­sön­li­che Ver­än­de­rungs­ar­beit durch Beglei­tung des Hyp­no­ti­seurs dar, mit dem Ziel der Auf­ar­bei­tung der bewuss­ten und unbe­wuss­ten Ursa­chen, stän­dig, wie­der­holt und in jeder Situa­ti­on zur Ziga­ret­te grei­fen zu müs­sen, und im Tran­ce­zu­stand Alter­na­ti­ven an die Hand zu bekommen.
Das Gehirn erlernt somit ein neu­es Muster.
Ver­än­de­rungs­ar­beit fin­det des­halb im Teil­neh­mer selbst, nicht durch “Magie” des Hyp­no­ti­seurs statt.
Der Hyp­no­ti­seur dient in der Hyp­no­se als “Pfad­fin­der”, um Uner­wünsch­tes zu ver­än­dern und erfolg­reich neue Wege wahr­neh­men zu können.
In mei­ner Rauch­ent­wöh­nung steht beson­ders die Eigen­ar­beit im Vor­der­grund, die sich, im Gegen­satz zu her­kömm­li­chen Ange­bo­ten dadurch unter­schei­det, dass in der Hyp­no­se die psy­cho­lo­gi­schen Ursa­chen als wich­ti­ger Fak­tor mit ein­be­zo­gen werden.
Ler­nen bedeu­tet stück­wei­se Ver­än­de­rung, genau so, wie Sie Schrei­ben nicht an einem Tag erler­nen konnten.
Die­sem Umstand tra­ge ich unter größ­ter Sorg­falt Rech­nung und erar­bei­te mit Ihnen in meh­re­ren Sit­zun­gen und einem wei­te­ren Kon­troll­ter­min nach 3 Mona­ten Ihr indi­vi­du­el­les und per­sön­li­ches Ziel nach Veränderung.

Hin­weis:

Nach­hal­ti­ge Ver­än­de­rung lässt sich nicht von Aus­sen per “Knopf­druck” in weni­gen Minu­ten bewerk­stel­li­gen, son­dern erfor­dert Mit­ar­beit des Teil­neh­mers und eine Anwen­dung im Sin­ne eines psy­cho­lo­gisch struk­tu­rier­ten Gesamtkonzeptes.

Wie­viel kos­tet eine Hypnosebehandlung?


Honorar:

Rauch­ent­wöh­nung (3 Sit­zun­gen an 3 Ter­mi­ne) 250,00 €
Inhalt:
Grund­sit­zun­gen: 1. Sit­zung: 1,5 Stun­den Anamnese
1. Sit­zung: 1 Stun­de — Hypnose
2. Sit­zung: 1 Stun­de — Hypnose
3. Sit­zung: 1 Stun­de — Nach­be­ar­bei­tung nach einem Monat
zusätz­lich: Auf Wunsch wei­te­re Sit­zun­gen zur nach­hal­ti­gen Sta­bi­li­sie­rung möglich.