Kata­thy­mes Bildererleben
Ver­deck­te sys­te­mi­sche Imagination
EMDR in The­ra­pie & Coaching

Psychotherapie­verfahren: Die wich­tigs­ten Metho­den im Überblick

Im Bereich der Psychotherapie­verfahren gibt es eine brei­te Viel­falt an Metho­den – je nach der indi­vi­du­el­len Ursa­che, den Sym­pto­men, der Situa­ti­on und auch der wis­sen­schaft­li­chen Leh­re. Die wich­tigs­ten psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Metho­den sind:

  • Psy­cho­ana­ly­ti­sche The­ra­pie­ver­fah­ren (die früh­kind­li­chen Kon­flikt­si­tua­tio­nen betreffend)
  • Tie­fen­psy­cho­lo­gi­sche The­ra­pie­ver­fah­ren (bezüg­lich aktu­el­ler kon­flikt­be­la­de­nen Situationen)
  • Sys­te­mi­sche The­ra­pie­ver­fah­ren (im Kon­text sozia­ler Bezie­hun­gen und Interaktionen)
  • Ver­hal­tens­the­ra­pie (zur Über­win­dung falsch erlern­ter Verhaltensmuster)
  • Huma­nis­ti­sche Psy­cho­the­ra­pie (ganz­heit­li­che Betrach­tung des Menschen)
  • Fami­li­en­the­ra­pie (ent­we­der sys­te­misch, struk­tu­rell oder auch mit einer Familienaufstellung)
  • Grup­pen­the­ra­pie-Metho­den (für Grup­pen und/oder mit­tels Gruppeneffekten)
  • Tier­ge­stütz­te The­ra­pie­ver­fah­ren (vor allem mit Hun­den, Meer­schwein­chen, Kanin­chen u.a.m.)
  • Kör­per­ori­en­tier­te Metho­den (z.B. mit­tels Bewe­gung, Ent­span­nung oder Atemtechniken)
  • Ent­span­nungs­the­ra­pie­ver­fah­ren (v.a. Auto­ge­nes Trai­ning, Medi­ta­ti­on, Yoga, Tai-Chi, Qigong etc.)
  • Kunst­ori­en­tier­te The­ra­pie­ver­fah­ren (z.B. Musik­the­ra­pie, Tanz­the­ra­pie und ähnliches)
  • Hyp­no­the­ra­pie­ver­fah­ren (the­ra­peu­ti­sche Suggestionen)
  • Sys­te­misch-ima­gi­na­ti­ve The­ra­pie­ver­fah­ren (z.B. das Neu­ro-Lin­gu­is­ti­sche Programmieren)

Ziel der Psychotherapie­verfahren: Zu einer emo­tio­nal-kogni­ti­ven Har­mo­nie ausgleichen

Der fran­zö­si­sche Neu­ro­lo­ge, Psych­ia­ter und The­ra­peut David Ser­vant-Schrei­ber sieht nun ganz beson­ders im rei­bungs­lo­sen Zusam­men­wir­ken von Emo­tio­na­li­tät und Ratio­na­li­tät den Schlüs­sel für ein gelun­ge­nes Wohl­be­fin­den: „Für ein har­mo­ni­sches Zusam­men­le­ben mit ande­ren Men­schen gilt es, ein Gleich­ge­wicht zwi­schen unse­ren unmit­tel­ba­ren emo­tio­nal-instink­ti­ven sowie den kogni­tiv-ratio­na­len Reak­tio­nen zu erlan­gen und zu bewah­ren, um unse­re sozia­len Bin­dun­gen auch auf lan­ge Sicht auf­recht­erhal­ten zu kön­nen.“ In die­sem aus­ge­gli­chen, har­mo­ni­schen Zustand gestal­ten und rea­li­sie­ren sich unse­re Gedan­ken, Ent­schei­dun­gen, Mimik und Ges­tik auf eine ganz natür­li­che Wei­se. Die­se lau­fen ab, ohne dass wir dem eine beson­de­re Auf­merk­sam­keit schen­ken müs­sen. Denn da wir unse­ren inne­ren Wer­ten ent­spre­chend han­deln, ver­fol­gen wir unse­re Zie­le ohne gro­ße Anstren­gung und in einem Zustand „natür­li­cher Kon­zen­tra­ti­on“, so dass wir auch nicht immer lan­ge über­le­gen müs­sen, wel­che Wahl wir tref­fen sollen.

Eine Psy­cho­the­ra­pie will kei­ne Lebens­er­fah­run­gen abspal­ten, son­dern integrieren

Psy­chi­sche Gesund­heit besteht dem­nach dar­in, dass die Lebens­en­er­gien im Kör­per flie­ßen und sich aus­drü­cken kön­nen. Nur so kön­nen sich die ver­schie­de­nen psy­chi­schen Funk­tio­nen ergän­zen, natür­lich unter Bei­be­hal­tung ihrer jewei­li­gen Beson­der­hei­ten in der Erfas­sung der äuße­ren und inne­ren Welt. Dabei kön­nen und sol­len sämt­li­che Lebens­er­fah­run­gen inte­griert wer­den. Es muss nichts, was die eige­ne Bio­gra­fie betrifft, ver­drängt, ver­leug­net oder abge­spal­ten wer­den. Bei Psychotherapie­verfahren fin­det in der Regel auch kei­ner­lei Fixie­rung auf bestimm­te Rea­li­täts­aus­schnit­te statt. Es gibt somit kei­ne für immer fest­ste­hen­den Ideen und Gefüh­le, die unab­läs­sig da sind – oder da sein sol­len – und dadurch bestän­dig an Auf­merk­sam­keit und Ener­gie verbrauchen.

Kurz­um: Eine gesun­de Psy­che geht mit dem Fluss der Ver­än­de­run­gen der Rea­li­tä­ten ein­her. Sie hängt nicht an den Erleb­nis­sen in der Ver­gan­gen­heit fest und sie prescht auch nicht so weit mit ihren Vor­stel­lun­gen über die Zukunft vor­aus. Es ist also ein Zei­chen psy­chi­scher Gesund­heit, wenn wir mit unse­rer Psy­che die Rea­li­tät in ihre gan­zen Viel­schich­tig­keit, Tie­fe, Span­nungs­ge­la­den­heit und Wider­sprüch­lich­keit erken­nen und aus­hal­ten kön­nen. Dann müs­sen wir nicht auf pri­mi­ti­ve Mecha­nis­men aus­wei­chen, wie zum Bei­spiel Gene­ra­li­sie­ren, das Schwarz-Weiß-Den­ken, das Suchen von Schul­di­gen und Bösen, das Aus­wei­chen in Schein­wel­ten und vie­les ande­re mehr, was uns nicht wei­ter­bringt und die vor­han­de­nen Pro­ble­me eher vermehrt.

Indi­vi­du­el­le Bera­tung zu den Psychotherapie­verfahren in Bur­gau, Günzburg

Kon­tak­tie­ren Sie mich ein­fach oder kom­men Sie in mei­ner Psy­cho­the­ra­pie­pra­xis in Bur­gau (Land­kreis Günz­burg) vor­bei. Ich bera­te Sie ger­ne zu den ver­schie­de­nen The­ra­pie­ver­fah­ren, Mög­lich­kei­ten und die idea­le Wahl für Ihre Bedürfnisse.